© Ronja Kleiner

 

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REIGEN

von Arthur Schnitzler

Nichts als Ärger und Skandale handelte sich Arthur Schnitzler mit dem »Reigen« ein – dem Stück aus zehn Dialogen, in denen es stets um »das Eine« geht. Regisseur, Schauspieler und Theaterleiter wurden nach der Berliner Uraufführung 1920 wegen »Erregung öffentlichen Ärgernisses« vor Gericht gestellt – allerdings vergeblich. Im Freispruch nach fünf Verhandlungstagen hieß es damals: »Der Dichter will darauf hinweisen, wie schal und falsch das Liebesleben sich abspielt. Er hat […] nicht die Absicht gehabt, Lüsternheit zu erwecken […]. Die Sprache des Buches ist fein und leicht. Die Charaktere werden mit wenigen scharfen Strichen vorzüglich gezeichnet.« Doch auch weitere Aufführungen werden angefeindet und teilweise gestürmt. Schnitzler verbietet schließlich schon 1922, das Stück weiter zu zeigen.

Der »Reigen« schildert den Beischlaf (der selbst nicht gezeigt wird) im Umfeld von Macht, Verlangen nach Liebe, Verführung, Sehnsucht und tiefer Enttäuschung. Das Ensemble des Theater Das Spielbrett ergründet die komödiantischen eben so wie die unheimlichen Seiten, die der Text bietet. Es inszeniert Ulrich Marx. Gezeigt wird voraussichtlich die Probe einer Folge von zwei der insgesamt zehn Szenen.

Premiere 6. April 2019.

 

 

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