Raketenklub im Mülheim Strangers

©  Raketenklub/Schauspielclub

Wir präsentieren Künstler aus dem Raketenklub und aus unseren Kooperationen!

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JUNGES THEATER BONN: DIE SCHATZINSEL – KNEIPENKÄMPFER 

A la >Rakete<! Spezialisten robuster Abenteuer-Geschichten mit Akt1 des sozialkritischen Klassikers

»Ich für meinen Teil, ich reise nicht, um irgendwohin zu fahren, sondern um des Reisens willen.« R.L.Stevenson lebte zuletzt mit seiner Familie auf Samoa und wurde von den Einheimischen »Geschichtenerzähler« genannt. Er engagierte sich mit ihnen gegen die Kolonialbehörden.

Seine große Erzählung kann sowohl gelesen werden als Abenteuergeschichte eines Jungen, der frei ist von den moralischen Maßstäben Erwachsener, als auch als Parabel auf soziale Ungleichheit und die darin liegende Relativierung von Normen.
Traumhafter Stoff für erwachsenenkompatibles Kinder- und Jugendtheater! Das Junge Theater Bonn zeigt eine rasante, filmverliebte Geschichte, in der sich die Erzähler mal unmittelbar dem Publikum mitteilen, mal in die Figuren ihrer Erzählung schlüpfen: Derbe und charmante, sprücheklopfende und philosophierende Kerle, mit denen Erwachsene und Kinder auf jeweils ihre Weise Spaß haben oder mitfühlen können

Wer Theater á la Rakete mag, wird »Die Schatzinsel« lieben!

Schauspiel: Pascal Scurk/Thomas Krutmann (DUKE)  |  Regie: Andreas Lachnit  |  Technik: Julia Bogner-Dannbeck  |  Bühne: Katharina Kastner
Junges Theater Bonn

www.junges-theater-bonn.de

20:30  |  21:30  |  22:30  |  23:30 

BUSKIN ́KRAZY & LITTLE RED TAXIGIRL: SONGS OF HOPE & MELANCHOLY

Little Red Taxigirl und Buskin ́Krazy, Raketen-Geschwister aus dem Kölner Clubleben, sind Fahrensleute mit gar nicht wenig gemeinsamer Geschichte, in der sie auch immer wieder zusammen musiziert haben … und wenn auch verschiedene musikalische Hintergründe und Horizonte dazu geführt haben, dass die einen deepen Roots-Blues spielt und hauptsächlich englische Lieder schreibt, während die andere wortlastig-Deutschsprachiges kultiviert, kam es beiden gar nicht abwegig vor, ein Programm zusammen zu gestalten, in dem sie ihre Solo-Skills sowie gemeinsam Erschwitztes auf die Bühne bringen. Wie eigentlich jeder, wird auch dieser Abend einmalig – soviel können wir versprechen.

Gitarre, Percussion, Gesang: Krazy (Uta Titz)  |  Taxigirl (Regina Melech)

Krazy  |  Taxigirl

21:00 

MARKUS FRÄGER BAND 

Outlaw Country, R’R & Rockabilly, Country Blues, Hillbilly Rock mit Noizy Neighbors-Erzähler

Markus Fräger wurde in den 80ern als Sänger mit der Rockabilly-Formation THE ACE CATS bekannt. Die Band spielte u.a. im WDR Rockpalast, tourte mit den Stray Cats und erreichte mit der Single »Linda« von 1984 die deutschen Top 20 und den ersten Platz in der ZDF-Hitparade.

Heute spielt Fräger in Vierer-Besetzung ein akustisches Set aus neuen Eigenkompositionen und Songs des Outlaw Country (Waylon Jennings, Willie Nelson), R’R & Rockabilly (Elvis, Jerry Lee Lewis) und Country-Blues (Dwight Yoakam, Hank Williams). Zwischendrin läßt Noizy Neighbor Thomas Krutmann gelesene Texte vibrieren.

Markus Fräger: Gesang, Gitarre  |  Ruud Smeets: Gitarre  |  Dieter Breiing: Double Bass  |  Wolly Düse: Schlagzeug  |  Thomas Krutmann: Erzähler
Sound  |  Bandkanal

22:00 

DISTRIKTNEUN: BÖLLEN 

Heinrich, Deserteur und Annemarie Böll, Familienernährerin: Taxi Driver im Kölner Untergrund 1938 bis heute

Wir glauben Heinrich Böll zu kennen; der Wehrmachtssoldat Böll aber wirkt historisch entlegen, noch halber Straßenjunge, Bohémien zwischen Bürgertum und Proletariat, der vorübergehend der Reichswehr davonläuft und später auch vor diesem Soldaten. Seine Frau und Mitkämpferin Annemarie, als Lehrerin zeitweilige Familien-Ernährerin, wirkt noch unerreichbarer. Die Lügen von Krieg, Nachkrieg und Vorkrieg machten beide zu entschieden ungehorsamen Zivilisten.

distriktneun hat beide auf die Straßen und durch die U-Bahn der heutigen Südstadt geschickt und heute Abend werden die Mülheim Strangers ihre Wohnküche. Während draußen Parolen gebrüllt werden – die heutigen auch damals –, bleiben drinnen die Bölls frech. Wir sind die letzten Zeitgenossen, die ihre Geschichte aus erster Hand weitererzählen können.

Schauspiel: Frederike Bohr, Thomas Krutmann  |  Regie: Andrea Bleikamp  | Autor, Konzept: Marco Hasenkopf  |  Musik: Seb Hinkel  |  Projektionen: Kerstin Unger

distriktneun

23:00 

NOIZY NEIGHBORS: JAGT DEN SCHLAGERMICHEL!

Ein Michael Kohlhaas der deutschen 60er Jahre-Disco in unserer musi- kalischen Popdiskurs-Plaudershow

Deutschsprachige Beatmusik war eine kurzlebige exotische Kulturnische: eine kleine, irgendwie noch unschuldige und doch heftig gelebte Rebellion mit eigenen Clubs und Legenden vor 1968 und dem 70er Schlager einerseits, andererseits argwöhnisch beobachtet von den Repräsentanten und -onkeln der Nachkriegs-Möchtegernwohlfühl-Republik. Denen brachen sie die ersten Zacken aus der bürgerlichen Krone, unter der bald die »gepflegte Langhaarfrisur« hervorsprießen sollte.

Wo war der Pagenkopf zuhause?! Wurden die deutschen Beatniks überwacht?! – Wer killte die kleine Revolution?! – Und wer verdammt war Tom O ́Hara?!
Was Du bekämpfst, verändert Dich, »irgendwann muß jeder mal« was, denn eigentlich, und in die Orte, die Du erst vermißt, wenn Du sie nicht wieder findest, zieht etwas Neues ein.

In unserer diesmaligen gespielten Pop-Expertenrunde kommen ein Buchautor, ein Ermittler, ein DJ und ein Musikproduzent zu kontroversem Wort, schonungslosen Enthüllungen, Stimme und Gitarre!

Wolfgang G Pohle (Raketenklub-Resident Stick O ́Hara), Seb Hinkel (The Moriartees), Michael Larisch (Hara-Kee-Rees), Thomas Krutmann
Noizy Neighbors  |  The Moriartees  |  The Hara.Kee-Rees

00:00 

SPOKEN DANCE SQUAD: HILLBILLY HORROR 

…hautnah erzählt und zeitgenössisch getanzt nach Ambrose Bierce, dem 19. Jh.-US-Horrorpionier

Am Anfang war das Wort. Und der Tanz.
Ein verlassenes Haus, ein Vermißter, der weit entfernt vom Ort seines Verschwindens auftaucht, und ein geheimnisvoller Oldtimer-Kutscher, der in die Vergangenheit fährt, bilden das Panorama von Bierces »Das Ding in Nolan«, einer Hillbilly-Moritat voller Überraschungen und eine der frühen US-Horrorstories, von denen sich die ersten Zombie-Filmemacher inspirieren ließen.

Die Geschichte wird lebhaft und kraftvoll vorgetragen nach Art traditioneller Geschichtenerzähler. Zeitgleich zeichnet der Tänzer eine flüchtige Bilderwelt, schwebend leicht und berührend offen. Die Sprache wird das Lied des Tanzes, der Tanz das Bilderbuch der Sprache: Setzt der Erzähler den Tänzer in Gang oder … : das ist »spoken dance«!

Den musikalischen Akzent setzt ein fein ausgesuchter und sparsam angewendeter Soundtrack.

Tänzer/Soundtrack: Volker Wurth  |  Erzähler/Textbearbeitung: Thomas Krutmann  |  Facebook

00:30 Uhr

RAKETEN@STRANGERSKLUB

Bar und Musik

 

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ATELIER MOBILE
Installation Außengelände

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