Arturos im Ernst-Flatow-Haus

EFH_Arturos_Extremities_TN2017

© Arturo Schauspielschule, Extremities

 

 

SAAL 

startericon  20:00 Uhr

Wir sind keine Barbaren

von Philipp Löhle  (Spieldauer ca. 45 Minuten)
Wenn das Fremde in Person eines mysteriösen Flüchtlings vor der Tür steht, gerät die Welt des durchschnittlichen Wohlstandsbürgers aus den Fugen – mit tödlichen Folgen. WIR sind alle gleich, werden 73 Jahre alt und haben mindestens drei Hobbys. WIR sind in diesem Fall Barbara und Mario und deren neue Nachbarn Linda und Paul. Auch wenn das erste Kennenlernen mehr als holprig verläuft, finden die beiden Pärchen doch ausreichend gemeinsame Interessen – Flachbildschirme für die Männer, Yoga für die Frauen – um eine höfliche Freundschaft zu pflegen. Doch als eines Nachts ein Fremder auftaucht, dem Barbara kurzerhand Asyl in ihrer Wohnung gewährt, ist es mit den Höflichkeiten vorbei. Schon was Namen und Herkunft des Flüchtlings betrifft, kann man sich nicht einigen. Er heißt entweder Klint oder Bobo und kommt aus Asien oder Afrika. Jedenfalls hat er Schreckliches durchgemacht, was doch zu uneingeschränkter Hilfsbereitschaft verpflichten sollte. Oder stellt er eine Bedrohung dar? Oder vielmehr doch eine exotische Verlockung?

Mit: Janine D’Aragona – Barbara, Anna Jakob Wüllner – Paul, Aaron Jeske – Mario, Dara Dyckerhoff – Linda
Regie: Antje Lewald

 

21:00 Uhr

Geheime Freunde

von Rudolf Herfurtner. Nach dem Roman „Der gelbe Vogel“ von Myron Levoy  (Spieldauer ca. 25 Minuten)

Gegen Ende des zweiten Weltkriegs flüchtet das traumatisierte jüdische Mädchen Naomi Kirschbaum mit ihrer Mutter aus Frankreich nach New York. Sie musste mit ansehen, wie ihr Vater, ein Mitglied der französischen Résistance, vor ihren Augen von den Nazis erschlagen wurde. Alan Silverman, der Nachbarsjunge, findet Naomi merkwürdig, da sie nie spricht und will sie meiden. Doch dann beschließen Alans Eltern, dass Naomi Kontakt mit Gleichaltrigen braucht und er mir ihr spielen soll.
Szenenausschnitte mit: Vanessa Roßmüller – Naomi Kirschbaum, Vincent Bermel – Alan Silverman
Regie: Markus Haase

 

21:30 Uhr

Die Bisons

Eigenarbeit  (Spieldauer ca. 15 Minuten)

Ed Wood möchte Regisseur werden. Seine Lebensgefährtin Dolores unterstützt ihn dabei, glaubt jedoch nicht an seinen Erfolg. Sie weiß nichts von Ed Woods femininer Seite und dass er heimlich ihre Kleidung trägt. Als Ed ein Filmangebot bekommt und daraufhin einen Film mit Dolores dreht, erfährt sie von seiner Vorliebe Frauen und ihrer Kleidung gegenüber. Georgi hat einen kleinen Auftritt in ihrem Film. Nachdem der Film gedreht wurde trennt Sie sich von ihm.
Textfassung und Regie: Oliver Wlodarz
Ed Wood gespielt – Dennis Boland, Dolores Fuller – Eva Hetkamp, Georgi – Oliver Wlodarz

 

22:00 Uhr

Viel Lärm um nichts

von William Shakespeare  (Spieldauer: ca. 15 Minuten)

Wortgefechte zwischen Beatrice und Benedikt – Beide sind dafür bekannt, dass sie im Umgang mit ihren Mitmenschen kein Blatt vor den Mund nehmen. Und beide hegen eine lange, wenn auch grundlose Abneigung gegeneinander.
Mit: Johanna Lauer – Beatrice, Felix Zimmermann – Benedikt
Regie: Heike Beutel

 

22:20 Uhr

Der Menschenfeind

von Jean-Baptiste Molière  (Spieldauer ca. 10 min)

Als Célimène sich Zuhause in ihrem Salon endlich in Ruhe wähnt, wird diese rasch durch die Ankunft Arsinoés, Célimènes mehr oder weniger gute Freundin, gestört. Um Célimène zu warnen, erscheint Arsinoé zu einem Gespräch, welches sich durch den innewohnenden Argwohn dieser Freundschaft in eine andere Richtung entwickelt als erwartet.
Szenenausschnitt mit: Annelie Homuth – Célimène, Vanessa Roßmüller – Arsinoé
Regie: Sivlia Maleen

 

22:40 Uhr

Schutt

von Dennis Kelly  (Spieldauer ca. 12 Minuten)

Die Geschwister Michael und Michelle erzählen mit blühenden Horrorphantasien die Geschichte ihrer Kindheit. Ein Bericht aus dem Prekariat, dessen Einzelheiten so vertraut wie bizarr sind, in dem pädophile Kidnapper ihr Unwesen treiben. Die subjektive Verzerrung macht dabei die objektive Realität besser sichtbar.
Szenenzusammenschnitt mit: Andrii Balakhovskyi – Michael, Laura Kampen – Michelle
Regie: Gereon Nußbaum

 

23:00 Uhr

Die Waisen

von Dennis Kelly  (Spieldauer ca. 45 Minuten)

Was tust Du um deine Lieben zu beschützen? Was tust Du, wenn sie Fehler machen? Was tust Du, um dich selbst zu retten?
Helen und Danny sitzen bei Lachs und Wein zusammen, bis sie jäh von Liam unterbrochen werden, der blutüberströmt bei Ihnen auftaucht. Liam selbst ist unversehrt, doch die Geschichte über das, was passiert ist, bekommt Risse.
Mit: Liam – Felix Zimmermann, Helen – Leonie Schlüter, Danny – Cornelius Engemann
Regie: Volker Schmalöer

 

00:00 Uhr

Extremities

von William Mastrosimone  (Spieldauer ca. 60 Minuten)

KORREKTUR: Spieldauer 00:00 – 1:30 Uhr !!!

»Bevor man einer Frau vor Gericht glaubt, muss sie schon tot dort ankommen«. Ein Mann ist in einer dreiköpfigen Frauen-WG gefesselt. Zwischen den Frauen entzündet sich ein existenzieller Streit auf dem Minenfeld von Gewalt, Rache und Selbstjustiz. Ein Hammer liegt zwischen Marjorie, Patricia und Terry und die Situation droht zu eskalieren. Der Fokus dieses fesselnden Psychokammerspiels liegt auf der Umkehrung des Täter- Opfer-Verhältnisses. Was treibt einen Menschen an, der Gewalt und extreme Angst erlebt hat? Wird die moralische und ethische Grundhaltung über Bord geworfen und mutiert man zum Zwilling der brutalen Seite im Täter? Sind Worte aus dem Mund des vermeintlichen Opfers grundsätzlich glaubhafter? Wer entscheidet über Strafe, Therapie oder Töten?
Mit: Natalja Maas – Marjorie, Robin Münch – Paul, Dorothea Booz – Patricia, Linda Klein – Terry
Regie: Markus Haase

 

2:00 Uhr – Late night special!!!

Die Penismonologe

von Manus Willard  (Spieldauer ca. 45 Minuten)

Drei Männer, gehemmt, schamhaft, aber bedrängt von ihren Erfahrungen und Ängsten, erzählen einander von dem, was sie „am eigenen Leib“ erlebt haben. Das beginnt bei peinlich erfolgten körperlichen Reaktionen als Junge, auf den allerersten Reiz, geht über Versagen in Liebesbeziehungen bis zu den klassischen Hahnenkämpfen unter Männern, die sich auf das Einfachste beschränken, was sie haben, Größe und Länge…
Was Sie schon immer über den Penis wissen wollten, aber nie zu fragen wagten. Oder zwar gefragt, aber nie eine befriedigende… Antwort bekommen haben. Wir geben sie.
Mit: Robin Münch – Peter, Enrico Ledzinski – Jochen, Philipp Winkler – Pimmel
Textfassung und Regie: Markus Haase

 

 

 

BEHINDERTENTOILETTE ERNST-FLATOW HAUS

startericon  21:00  |  21:30  |  22:00  |  22:30  |  23:00 Uhr

 

ACHTUNG!
Pro Aufführung können hier je nur 5 Zuschauer teilnehmen, daher bitte rechtzeitig beim Einlasspersonal anmelden!

 

Der Auftrag

von Heiner Müller  (Spieldauer ca. 5 Minuten)

Wenn der Chef einen ins Büro ruft, dann kann es doch nur um etwas Wichtiges gehen. Dann ab in den Fahrstuhl und zu ihm. In welcher Etage befindet er sich überhaupt? Sitzt mein Schlipsknoten richtig? Es ist zum verzweifeln. Eine Fahrt mit dem Fahrstuhl, die zum Wahnsinn führt. Die Uhr spielt verrückt! Der Fahrstuhl spielt verrückt! Ich spiele verrückt!
Mit: Enrico Ledzinski – Mann

UND

Geaufzugt

von Gina Hemmers  (Spieldauer ca. 5 Minuten)

»Ich meine, was können die eigentlich? Rauf, runter. Aber niemals seitwärts!«
Eine junge Frau, gefangen mit ihrer größten Angst, im Aufzug. Eine Angst so groß, dass der Begriff Klaustrophobie ihr zu viel Luft zum Atmen, in einem geschlossenen Raum, nehmen würde.
Tony ist geaufzugt! Die junge Frau erlebt, regelrecht, eine Gefühlsachterbahn auf 4 Quadratmetern. Wie sichtbar sind unsere Ängste für andere und wie stark beeinträchtigen sie unseren Alltag? Wie reagiert ein Mensch, wenn er mit seiner größten Angst konfrontiert wird? Was tun, wenn man mitten in die Gefühlsachterbahn eines anderen gerät und selbst nicht rauskommt?
Mit: Gina Hemmers/Natalja Maas – Antonia (Tony)

 

 

 

Kulinarische Pause im Ernst-Flatow-Haus

Wer verschnaufen muss, gönnt sich eine kulinarische Pause; dafür sorgt ein Team unseres Schülercafé ImOff im Ernst-Flatow-Haus. Und, wer eine bleibende Erinnerung auf Papier wünscht, besucht die Buzz Picture Suite, ein kleines mobiles Fotostudio zum Mitmachen.


Rothehausstr. 54a  |  www.ARTURO-SCHAUSPIELSCHULE.DE  |  www.EVANGELISCH-EHRENFELD.DE  |  Reguläre KVB-Haltestelle: KÖRNER STRASSE  |  TAXI -SHUTTLE Ehrenfeld

GUIDED TOUR  7 GUIDED TOUR 13  |  GUIDED TOUR 18

>>> TICKETS KAUFEN <<<

Am schnellsten kommt man zur Theaternacht mit Bus und Bahn. Die besten Tipps, wo man vor dem Theaterbesuch lecker essen und im Anschluss noch einen Absacker nehmen kann, gibt es im koeln.de-Gastroguide. Und wer sonst in Köln einen draufmachen möchte, findet alle Infos zu Partys, Konzerten und Museen unter "Was ist los".