ARTURO in der FRIEDENSKIRCHE

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© Arturo Schauspielschule

 

NEUES PROGRAMM !!!

startericon 20:00 Uhr

1. Die Gier nach Sommerfrische

von Carlo Goldoni (Spieldauer ca. 12 Minuten)

Szenenausschnitt mit:
Dorothea Booz – Giacinta
Natalja Maas – Vittoria

Alljährlich geht es aufs Land in die Sommerfrische. Die Probleme waren 1761 bei Goldoni eigentlich fast dieselben wie heute: Welche Kleider packe ich ein für die Land- und Strandpartie? Wer fährt mit wem? Wer wird wohl die Schönste sein auf dem Lande? Und: Wer hat das modernste und schönste Kleid? Neid, Eifersucht, Intrigen, Rache, Macht. Alles in 10 Minuten auf die Bühne, oder besser: In die Kirche gebracht.
Regie: Markus Haase

2. Land ohne Worte

von Dea Loher (Spieldauer ca. 30 Minuten)
Hörspielfassung mit Studierenden des 3. Semesters

Welche Farbe hat die Angst? Weiß, wie die Protagonistin in Dea Lohers Monolog „Land ohne Worte“ vermutet? Oder Schwarz? Beide vielleicht. Auf der Suche nach dem wahren und absoluten Bild landet eine Malerin in Kabul. Sie begegnet Verstümmelten, Verängstigten, Verstummten. Ihre Erkenntnis: Kunst kann das menschliche Leid nicht bewältigen, nicht fassen. Betroffenheitskitsch? Dazu ist der Text zu klug, zu strukturiert. Die Künstlerin ist lediglich das Konstrukt einer Schriftstellerin, der die Worte fehlen, um das erlebte Grauen zu beschreiben und die hinter der Künstlerinnen- Maske über die Darstellbarkeit des Nichtdarstellbaren nachdenkt: „im grunde bankrotterklärung / doppelte / sich verstecken mit worten / hinter farben / als wäre es einfacher / wäre ich malerin“.
Ergebnis einer Arbeit des Darstellungsunterrichtes mit Markus Haase

 

21:00 Uhr

1. Take me away

Hadley Fraser (Dauer: ca. 5 Minuten)
Gesang: Leonie Schlüter und Johanna Lauer

2. Hautnah

von Mike Nichols (Originaltitel: „Closer“, Spieldauer ca. 13 Minuten)

Larry hatte eigentlich nur die Absicht, endlich mal wieder einen weg zu stecken. Das Dumme nur, er wurde im Cyberchat von einem gewissen Dan für blöd verkauft und geht davon aus, dass er mit Anna geschrieben hat, als er sie trifft. Anna weiß nichts von einem Chat, durchschaut allerdings schnell, dass ein alter Bekannter namens Dan dahinter steckt. An diesem Tag lernen sich Anna und Larry, wenn auch auf seltsame Weise, kennen und lieben. Erst einige Jahre später bemerkt Anna, dass ihr alter Bekannter Dan ihr immer noch nicht aus dem Kopf geht…
Drei Szenenausschnitte mit: Linda Klein – Anna  |  Andrii Balakhovskyi – Larry
Regie: Philipp Steinheuser

3. Integrate Medea

frei nach Franz Grillparzers ,,Das goldene Vließ“ (Spieldauer: ca. 12 Minuten)

Die mythologische Erzählung um das goldene Vließ. Was sagt Jason? Vielleicht ruft er ja an. Dank VoIP ist das heutzutage kein Problem mehr. Kein Problem? Doch. Aber ein Übertragungsproblem anderer Art.
Szenenausschnitt mit: Clara Immel – Medea  |  Natalja Maas – Kreusa
Gearbeitet mit Rike Will

 

22:00 Uhr

Land ohne Worte

von Dea Loher (Spieldauer ca. 30 Minuten)
Hörspielfassung mit Studierenden des 3. Semesters

Welche Farbe hat die Angst? Weiß, wie die Protagonistin in Dea Lohers Monolog „Land ohne Worte“ vermutet? Oder Schwarz? Beide vielleicht. Auf der Suche nach dem wahren und absoluten Bild landet eine Malerin in Kabul. Sie begegnet Verstümmelten, Verängstigten, Verstummten. Ihre Erkenntnis: Kunst kann das menschliche Leid nicht bewältigen, nicht fassen. Betroffenheitskitsch? Dazu ist der Text zu klug, zu strukturiert. Die Künstlerin ist lediglich das Konstrukt einer Schriftstellerin, der die Worte fehlen, um das erlebte Grauen zu beschreiben und die hinter der Künstlerinnen- Maske über die Darstellbarkeit des Nichtdarstellbaren nachdenkt: „im grunde bankrotterklärung / doppelte / sich verstecken mit worten / hinter farben / als wäre es einfacher / wäre ich malerin“.
Ergebnis einer Arbeit des Darstellungsunterrichtes mit Markus Haase

 

23:00 Uhr

1. Take me away

(siehe oben, 21:00 Uhr)

2. Die Jungfrau von Orleans

von Friedrich Schiller (Spieldauer ca. 15 Minuten)

Die Jungfrau von Orleans bezeichnet sich hier als ein Gespenst des Schreckens, das dazu bestimmt sei, den Tod zu verbreiten, um schließlich selbst sein Opfer zu werden. Nun verleugnet sie auch in diesem blutigen Geschäft ihre zartere weibliche Natur. Durch die Ruhe und Besonnenheit, mit der sie den Montgomery ermahnt, sich in das Unvermeidliche zu fügen, wird das Abstoßende ihrer Tat gemildert. Ungeachtet dessen, dass sie nicht davor zurückschreckt, ihren kriegerischen Beruf aufs strengste zu führen und mit Montgomery in den Kampf zu treten, empfinden wir mit ihr, dass sie deshalb nicht aufgehört hat, Frau und fühlender Mensch zu sein. Samira Zand und Philipp Winkler zeigen in ihrer Szene neben ihrem eindringlichen Spiel auch einen spannenden Kampf mit echten Langschwertern.
Szenenausschnitt mit: Samira Zand – Jeanne D ́Arc  |  Philipp Winkler – Montgomery
Regie: Markus Haase

3. Take me to church – Hozier

Spieldauer ca. 5 Minuten
Performance von und mit Leonie Schlüter und Felix
Zimmermann

 

0:00 Uhr

1. Take me away

(siehe oben, 21:00 + 23:00 Uhr)

2. Penthesilea

von Heinrich von Kleist

Liebe und Gewalt, geht das zusammen? Und wenn es geht, geht es dann auf? Und wenn du jemanden liebst, dass du vor Liebe gleich ihn essen könntest? Und wenn Penthesilea aus Stolz, Unwissenheit, Übermut, Unfähigkeit und aber zuletzt auch Liebe eben diesen Satz, das „könnte“, doch zu ernst genommen hat? Was bleibt ihr dann noch? Die letzte Szene der Tragödie Penthesilea zeigt den Ausgang, das Ergebnis aus eben dieser verhängnisvollen Liebe.
Szenenausschnitt mit: Tamara Romera Ginés – Penthesilea  |  Nathalie Dudzik – Prothoe
Regie: Maria Amman

 

 


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GUIDED TOUR  8  |  GUIDED TOUR 15  |  GUIDED TOUR 18

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Am schnellsten kommt man zur Theaternacht mit Bus und Bahn. Die besten Tipps, wo man vor dem Theaterbesuch lecker essen und im Anschluss noch einen Absacker nehmen kann, gibt es im koeln.de-Gastroguide. Und wer sonst in Köln einen draufmachen möchte, findet alle Infos zu Partys, Konzerten und Museen unter "Was ist los".