Grussworte


DIE ZWÖLFTE KÖLNER THEATERNACHT LÄDT SIE EIN ZU WEIT ÜBER 200 AUFFÜHRUNGEN AN 35 VERSCHIEDENEN SPIELORTEN MIT 43 BÜHNEN!


SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN,

vor zwölf Jahren gab es hier die bundesweit erste lange Nacht der Theater – eine Erfolgsgeschichte, die in vielen anderen Städten Nachahmer gefunden hat. Und das ist gut für das Theater, für die Künstler und für das Publikum. Das ist aber auch gut für die Kultur und für das städtische Gemeinwesen: Starke Kulturpolitik ist zugleich begeisternde Bildungspolitik, mitreißende Integrationspolitik und überzeugende Sozialpolitik.

Der Oberbürgermeister der Stadt Köln ist seit 2001 auch Schirmherr der Kölner Theaternacht – eine gute Tradition, die ich gerne fortführe.
In diesem Jahr laden 35 Spielorte zu weit über 200 Vorstellungen. Wer Neues entdecken und sich überraschen lassen möchte, kann sich den neuen »Guided Tours« anschließen: zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Taxi-Shuttle geht’s ins Rechtsrheinische und in viele Veedel.

Großer Dank gebührt den Sponsoren und Förderern, ohne deren Hilfe eine solche Nacht nicht zu verwirklichen wäre. Allen voran und stellvertretend für viele möchte ich hier nur den langjährigen Hauptsponsor der Theaterkonferenz, die RheinEnergie AG, nennen. Vielen Dank an alle, die zu dieser Nacht beitragen! Ich wünsche allen Theaterfreunden unterhaltsame und anregende Stunden – nicht nur in dieser Nacht, sondern in der ganzen nächsten Spielzeit!

Ihr
JÜRGEN ROTERS
Oberbürgermeister der Stadt Köln


LIEBES PUBLIKUM
HERZLICH WILLKOMMEN ZUR
12. KÖLNER THEATERNACHT.

Das erste Dutzend ist schon einmal voll. Ein guter Anfang. Als wir vor über 12 Jahren die ersten Vorplanungen eines damals vollkommen neuen Modells einer Theaternacht anstellten, haben wir selbst ein wenig am lang anhalten Erfolg gezweifelt. Zu groß schienen die logistischen Probleme, zu groß der Aufwand, um ihn Jahr für Jahr erneut stemmen zu können. Aber wir hatten Freundinnen und Freunde, die uns von Anfang an und bis heute wieder und wieder großartig unterstützt haben. Natürlich ist da zunächst einmal unser Hauptsponsor, die RheinEnergie AG zu nennen, aber auch unser Medienpartner WDR 3, die Stadt Köln und zahlreiche weitere Sponsoren, Förderer und Wohltäter. Aber all dieses Engagement würde im Sande verlaufen ohne das außerordentliche Engagement meiner Kolleginnen und Kollegen auf fast immer allen Bühnen dieser Stadt und natürlich ohne Sie, unser fabelhaftes Publikum, das auch in einem Dutzend Jahren nie die Lust und die Begeisterung verloren hat, sich mit unseren Theaterentwürfen auseinanderzusetzen und sich einstimmen zu lassen auf eine immer wieder spannende neue Spielzeit. Natürlich darf man auch an dieser Stelle die vergangenen stürmischen Monate nicht vollkommen ignorieren. Ich bin sicher, dass die Querelen der letzten Zeit die eine oder andere Wunde hinterlassen haben. Aber ist nicht gerade eine Theaternacht und insbesondere die Kölner Theaternacht die beste Gelegenheit, um untereinander und im Kontakt mit dem Publikum Visionen einer aufregenden und fairen Theaterlandschaft von morgen zu entwickeln?

»Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen« hat unser Altbundeskanzler Schmidt einmal formuliert. Unrecht hat er. Wer Visionen hat, soll ins Theater gehen, um hinter der Bühne, auf der Bühne und im ständigen Umgang miteinander genau für die Welt einzutreten, in der wir leben wollen. Also: Haben Sie Visionen – wir haben sie auch. Für Sie. Bei der 12. Kölner Theaternacht wie auch an jedem Theatertag in der neuen Spielzeit.

Herzlichst
DIETMAR KOBBOLDT
Vorsitzender der Kölner Theaterkonferenz e.V.

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