Heizkraftwerk RheinEnergie AG
■Shuttle-Bus: Südstadt
Zugweg 29-31 | Reguläre KVB-Haltestelle: Chlodwigplatz oder Rolandstraße | Platzkapazität: 170
Maschinenhalle
20.00 – 20.20 Uhr | 21.00 – 21.20 Uhr | 22.00 – 22.20 Uhr |
23.00 – 23.20 Uhr | 0.00 – 00.20 Uhr
»I see U No. I« Eine Tanzinstallation für 3 Tanzende von IPtanz / Barnes Crossing
Kommunikation in und aus privaten Räumen, die Isolation des Einzelnen, die Illusion
eines sozialen Gefüges über digitale Medien bilden den Ausgangspunkt dieser Tanzinstallation.
Was ist die Sehnsucht? Was wird kommuniziert? Aspekte zwischen Traum, Realität,
Voyeurismus, Isolation verbinden die Szenen.
Drei Tänzer, durch Kameras und Monitore verbunden. Der Zuschauer ist Teil der Installation,
des privaten Raumes, Mitwisser.
Die Frage, wo der ›private Raum‹ verortet ist, wie viel öffentlicher Raum privat werden
kann, die Zersetzung des privaten Raumes und was die virtuelle Illusion in unserem
Bewusstsein ausmacht, sind künstlerisch inhaltliche Ausgangspunkte.
Für die Theaternacht wird dieses Konzept in einer adaptierten Form an die speziellen
Raumverhältnisse des Heizkraftwerkes angepasst. Der Ausschnitt gibt als Preview einen
Einblick in die Produktion, die am 9.10.2009 Premiere haben wird in den Studios von
Barnes Crossing Choreographennetzwerk in der Wachsfabrik.
Choreographie, Konzept, Regie: Ilona Pászthy | Tanz: Philipp van der Heyden,
Raisa Kröger, Paula Scherf | Musik: Markus Greiner.
Kesselhaus
20.00 – 20.20 Uhr | 21.00 – 21.20 Uhr | 22.00 – 22.20 Uhr |
23.00 – 23.20 Uhr | 0.00 – 00.20 Uhr
»La Bohéme« – Ausschnitte aus der Oper von Giacomo Puccini
Genusssucht und Hunger, Prasserei und Armut – in diesen Extremen bewegen sich die vier
Künstler Rodolfo, Marcello, Colline und Schaunard. Ist Geld da, lebt man verschwenderisch,
ist es weg, hungert man gemeinsam. Armut ist Tugend, gesellschaftliches Außenseitertum
eine Ehre.
Die Künstlergestalten dieser Oper sind keine Helden im eigentlichen Sinne und schon gar
keine sittlichen Vorbilder. Sie sind Alltagsmenschen, sowohl besonders als auch gewöhnlich,
sowohl liebenswürdig als auch unsympathisch, ambivalent und vertraut, doch niemalsüberdimensionale Charaktere.
Die Künstleroper nach dem Roman »Scènes de la vie de Bohème« von Henri Murger, gehört
zu den beliebtesten Repertoirestücken der Oper. In der Spielzeit 2009/10 wird sie mit der
lyrisch-expressiven Neuinszenierung von Enke Eisenberg mit gewohnt körperhaften
Lichteffekten in das Repertoire der Jungen Kammeroper Köln aufgenommen.
Die Junge Kammeroper Köln – Musiktheater e.V. wurde 1996 von Esther und Inga Hilsberg
als eingetragener gemeinnütziger Verein gegründet und arbeitet seitdem erfolgreich als
Tourneetheater. Im August 2007 eröffnete die Junge Kammeroper Köln eine eigene Spielstätte
unter dem Namen »Kammeroper Köln« in Köln-Rodenkirchen.



