Grusswort

Theater ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wie sollte es auch – gehört
es doch seit Aberjahrhunderten von Jahren zur Menschheitsgeschichte dazu. Die Freude
am Spiel, die Suche nach einem Ausdruck für das, was einen bewegt, die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Universum, das hat die Menschen schon immer veranlasst,
die Bühne zum Schauplatz von Irrungen und Wirrungen, von Hoffnungen und
Enttäuschungen, von Erkenntnis und Verblendung werden zu lassen.
Menschliche Schwächen und Stärken werden genauso verhandelt wie brisante politische
Fragen oder philosophische Einsichten. Und die Komik spielt stets eine genauso große
Rolle wie die Tragik, denn Theater will immer beides: aufrütteln und unterhalten,
aufklären und den Alltag vergessen lassen.
Diese ganze Vielfalt des Theaters, der Genre, Stücke und Ausdrucksformen
wartet in verschiedensten Produktionen auf die Gäste der »vierten kölner theaternacht
«. Als Oberbürgermeister der Stadt Köln und Schirmherr dieser mittlerweile
schon traditionellen Veranstaltung freue ich mich, dass die bunte Kölner
Theaterszene an diesem Abend bzw. in dieser Nacht im Mittelpunkt steht.
Es ist in Köln ja eine lange und gute Tradition, dass auch und gerade die Kultur
immer wieder vom privaten Einsatz lebt. Der Veranstalter der Theaternacht, die
Kölner Theaterkonferenz, geht auf eine solche Initiative zurück.
Mein herzlicher
Dank gilt an dieser Stelle den Organisatoren, die diese wunderbare Veranstaltung
initiiert haben und Jahr für Jahr mit neuem Leben füllen. Ebenso danke ich allen
Sponsoren, die es in diesen Zeiten knapper Kassen möglich machen, dass auch
in der »vierten kölner theaternacht« ein so umfangreiches Programm auf hohem
Niveau stattfinden kann.
Allen Beteiligten und Nachtschwärmern wünsche ich spannende Erlebnisse,
zahlreiche neue Entdeckungen und vor allem viel Spaß.
Herzlichst
Fritz Schramma
Oberbürgermeister der Stadt Köln