Theaternachttipps


theater tiefrot


www.theater-tiefrot.de
Dagobertstr. 32 (Shuttlebus: Route B)
 
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20 h und 23 h Vier sind das Volk Eine Revue über 50 Jahre BRD. Regie: Volker Lippmann, Musik: G. Theobalt. Den fünfzigsten Geburtstag der BRD
nehmen wir zum Anlass für einen Streifzug durch die Untiefen der westdeutschen Gesellschaft, ohne dabei den anderen Teil des geteilten Landes außer acht zu lassen. Staatstragendes und Banales, historische Reden, vergangene und gleichwohl
unvergessene Fernsehunterhaltung, portereignisse, dokumentarische Spielszenen und jede Menge Musik, das sind die Elemente dieser Collage.

21 h und 24 h Theater TKO Köln (Theater Kokotovic-Osman) »Drahtseilakt« / »Richard III.« / »Ohne Titel« Collage aus zwei Inszenierungen und einer Tanztheater-Präsentation mit Nedjo Osman, Katharina Waldau (»Richard III«), Nada Kokotovic, Nedjo Osman (»Drahtseilakt«), Grit Bardowicks, Pascal Sani (Tanz »Ohne Titel«), Chris Jarrett (Piano). Das multimediale Projekt »Drahtseilakt« greift die schonungslose Analyse zur Lage der jugoslawischen Vielvölkerkultur aus dem
Essayband »Kultur der Lüge« der Schriftstellerin Dubravka Ugresic aus Zagreb auf. Schwerpunkt der szenischen Umsetzung des TKO ist die gemeinsame Erfahrung des erzwungenen Exils aus dem ehemaligen Jugoslawien. Die dramatisch
zugespitzte Inszenierung »Richard III.« nach Shakespeare (Regie: N. Kokotovic) untersucht, wie es möglich ist, dass der Held den eigenen Sturz und die Vernich-

 

tung bewusst akzeptiert. Sie zeigt als Kehrseite der Freiheit ihre Ziellosigkeit. Das TKO hat eine besondere Bühnensprache entwickelt, die weit über das konventionelle Sprechtheater hinausgeht. Ein Choreographiebeispiel mit einer von dem international renommierten Komponisten Chris Jarrett eigens für die »Zweite Kölner Theaternacht« komponierten Musik fügt sich in die Präsentation ein.
www.theater-tko-koeln.de

22 h und 1 h Erica P. mit Volker Lippmann, Buch und Regie: Christine Sohn. Ein Mann verwandelt sich in seine verstorbene Frau. Ihr Redewahn, ihr verzweifelter Alkoholismus und ihr unermüdlicher Versuch, das eingeschlafene Liebesverhältnis
mit ihrem Mann wiederzubeleben, ergibt die Rolle, in die er schlüpft. Erst indem er sich verwandelt, begreift er den Charme und den Witz, mit dem sie sich durchs Leben geschlagen hat. Die Schlucht zwischen den Geschlechtern wird übersprungen, die Kluft zwischen den Lebenden und den Toten verschwindet. Spieldauer: jeweils ca. 40 Minuten,
dazwischen Gespräche mit Regie und Schauspielern


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